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Blech Erzählung - Übertragen aus dem Nichts
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Oliver Gasperlin (www.olivergasperlin.de)

 

Blech Erzählung - Übertragen aus dem Nichts

 

„Spannungen, die von der Abkühlung des Blechs rühren, jagen durch die Ebenen und lassen die Flächen zittern. Dazwischen ist es ruhig. Ich schaue noch lange auf den Mond, der mir jetzt nicht mehr ist als der nächste Furunkel an der Himmelsstirn. Es gehen Gerüchte, dass man ihn genau so einwickeln will wie unseren Planeten. Der Sinn des ganzen bleibt mir hie wie da verschlossen.“

 

Die Welt in einer post-apokalyptischen, aber keineswegs humorfreien Zukunft: Die gesamte Erdoberfläche ist mit einem Blechpanzer überzogen und so gut wie unbewohnbar geworden. Nur wenige trotzen hier der lebensfeindlichen Gluthitze des Tages, Stürmen und Überschwemmungen, vor denen das Blech keinerlei Schutz mehr bietet. Oliver Gasperlins visionäres Debüt ist der frech und mit lakonischem Witz erzählte Bericht einer haarsträubenden Odyssee, die einer der Blechbewohner während seiner Erkundungstouren über und unter dem Blech erlebt. Was wie eine dystopische Höllenfahrt beginnt, entwickelt sich schnell zu einer amüsanten Tour durch eine abstruse Welt, die von Gnomen, Sirupvertretern, geklonten Über-Menschen und durchfallgepeinigten Abenteurern bevölkert wird. Über allem steht jedoch die Frage, was sich eigentlich unter dem Blechmantel befindet.

 

„Das Blech ist, wenn es sich abkühlt, immer von diesen Spannungen durchzogen, die mit einer seltsamen Akustik wellenartig durch seinen Körper jagen. Es gleicht einem Meer, dessen Tiefe die Eintönigkeit ist, vor der man sich fürchten, oder in die man sich retten mag, je nachdem wie es kommt. Es schaudert mich ein wenig bei dem Gedanken, bald wieder dort hinaus zu wandern, mit all der Unsicherheit und den Strapazen, die damit verbunden sein werden. Wenn es diese Oase wirklich gibt, von der Montjer seine Träume hat einnehmen lassen, vielleicht wird dann alles der Mühe wert sein, doch wenn nicht...“

 


ISBN 978-39812457-6-9
Seiten 160
Neupreis 15,95 € (Hardcover)
1. Auflage

 

 

Das Buch hier direkt beim Verlag bestellen (keine Versandkosten)

 

 

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Presse/Kritiken und sonstige Links

 

  • Flo Weber von den Sportfreunden Stiller lobt in seiner Radiosendung bei on3-radio das "Blech" von Oliver Gasperlin und ernennt es zu seinem Buch des Monats!

1. März 2012 um 21 Uhr auf on3-radio/www.on3.de

 

  • Verpackungswahn

Rezension im Blog (Lesezeit) vom 14. Februar 2012 von Bloggerin "Stefanie Laube".

 

hier lesen

 

http://lesezeit.blogspot.com/2012/02/oliver-gasperlin-blech.html

 

  • "Das Debüt von Oliver Gasperlin bietet literarisch, als auch bibliophil hohe Qualität"

21. Dezember 2011 von Ralf Steinberg; www.fantasyguide.de

 

  • "erstaunlich schnuckelige deutsche SF"

"Lesenswert auf jeden Fall"

 

7. Dezember 2011, von lapismont; www.scifinet.org

 

  • Der Debütroman von Oliver Gasperlin heißt “Blech” und ist soeben im Chaotic Revelry Verlag erschienen.

Man stelle sich das folgende Zukunftsszenario vor: Aus vorübergehend unklaren Gründen fängt jemand an, die ganze Erde mit einem Blechpanzer zu verhüllen. Viel wohnlicher wird die Welt dadurch anscheinend nicht, aber zumindest witziger, wenn man dem Autor glauben darf. Das Buch ist ab sofort beim Verlag und den bei üblichen Verkaufsstellen auf Papier, Blech (unterstelle ich mal) und als eBook zu haben.

 
20. November 2011, von Uwe Post; http://deutsche-science-fiction.de
 
  • Unsere Erdkugel ist eingehüllt vom Gestank nach faulem Eiter und verbranntem Fleisch. Leichenberge, stöhnende Verwundete, schreiende Operierte tummeln sich. Man lebt in der Schanz, wo es unerträglich heiß ist und dunkle Löcher in die Tiefe führen. Dieses düstere Bild zeichnet Oliver Gasperlin in Blech – Blech auch, wohin man sieht! (...) Eine durchweg beklemmende und bedrückende Atmosphäre herrscht vor. (...)Mit den verschiedenen Stationen und Erfahrungen des Protagonisten macht der Autor auf viele Missstände in unserem Leben und unserer Gesellschaft aufmerksam. (...)Oliver Gasperlin mahnt an die Sinnlosigkeit, immer mehr im Leben erreichen zu wollen. (...)Was stinkt und fault, wird kurzerhand unter den Teppich gekehrt und die Tage sollte man sich nicht mit zu vielen Fragen verleiden. (...) Ganz heikel wird es, wenn sogar noch Äußerungen, die niemand versteht, als bedeutungsvoll gelten! Da könnte der Leser, wenn er „böse“ ist, schon Parallelen zu einigen Äußerungen unserer Politiker sehen.

Beatrix Alfs / 13. Januar 2012 / www.gedankenspinner.de

 

 

 

Chaotic Revelry Verlag
info@cr-verlag.de